Start Kölnpfad Kölnpfad – Etappe 6: Mülheim nach Schlebusch

Kölnpfad – Etappe 6: Mülheim nach Schlebusch

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Am 29.07.2018 starteten wir die sechste Etappe auf dem Kölnpfad in Mülheim. Wir wanderten von der Haltestelle Wiener Platz am Rhein entlang, machten Pause im Stammheimer Skulpturenpark über Stamm­heim bis Flittard. Von dort ging es vorbei am Flugplatz Leverkusen und weiter durch das Naturschutzgebiet am Hornpottweg bis nach Schlebusch zur Haltestelle der Linie 3.

Gruppenfoto vor dem optischen Telegrafen an der Egonstraße


Fakten: Kölnpfad – Etappe 6

↑ 80 Höhe
↓ 60 Tiefe
14 km – 3,5 Stunden
Merkenich nach Mülheim
KVB Haltestelle „Mülheim“
erreichbar mit KVB Linie 4, 13, 18
GPS Daten WanderungGPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 6 – GPS

Von Mülheim zum Stammheimer Schlosspark

Treffpunkt der sechsten Etappe war der Wiener Platz. Von dort ging es dann auf die Mülheimer Brücke an der Clemenskirche vorbei an den Rhein. Der Kölnpfad führte uns weiter am wunderschönen Rheinufer vorbei.

Stammheimer Rheinufer

Nach rund vier Kilometern wandern am Rheinufer erreichten wir den Stammheimer Schlosspark. Hier machten wir unsere erste große Pause. Ich kann euch den Schlosspark nur ans Herz legen. Ihr hab den Blick auf den Rhein oder ihr nehmt euch  Zeit für Kunst und besichtig die zahlreichen Figuren im Park.

Skulpturenpark Stammheim


Tipp Stammheimer Schlosspark:

Das kuriose am Stammheimer Schlosspark ist, dass der Park kein Schloss hat. Theodor von Fürstenberg übernahm das Schloss im Jahr 1818. Bis 1928 war der alte Rittersitz im Besitz der Familie. 1928 wurde das Schloss mit seinem wunderbaren Park von Gisbert von Fürstenberg-Stammheim an die Stadt-Köln verkauft. Im zweiten Weltkrieg wurden alle Gebäude zerstört. Seit 1952 wird der Park wieder aufgebaut. Die Skulpturen gibt es seit 2003 auf dem Gelände  und wurden im Rahmen eines Kunstprojektes ins Leben gerufen. Jedes Jahr wechseln die Kunstwerke und Künstler können sich jedes Jahr über schlosspark-stammheim.koeln bewerben.


Flittard und optischer Telegraf

Vom Stammheimer Schlosspark führte der Weg auf dem Deich weiter in Richtung Sportplatz von Flittard. Dabei wanderten wir am Klärwerk entlang, was man allerdings kaum bemerkt, denn man hat einen unglaublichen Blick auf das Naturschutzgebiet „Flittarder Rheinaue“.

Normalerweise führt der Kölnpfad am Damm entlang bis zur Hubertusstraße in Flittard. Da wir den optischen Telegrafen in der Egonstraße besichtigen wollten, sind wir schon etwas früher vom Deich in Richtung Egonstraße abgebogen. Die Abkürzung war nicht besonders schön, denn es ging durch ein sehr hässliches Wohngebiet.

Gruppenfoto vor dem optischen Telegrafen an der Egonstraße


Tipp: Optischer Telegraf an der Egonstraße

Der optische Telegraf in Flittard war Station 50 von insgesamt 62 Masten auf der Strecke Berlin bis Koblenz des Fernmeldesystems aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur bei Tageslicht konnten hauptsächlich militärische Nachrichten übermittelt werden. Bei Nebel musste der Nachrichtenverkehr beispielsweise unterbrochen werden, denn jedes Zeichen musste von der vorherigen Station abgelesen und über Seile händisch nachgestellt und übermittelt werden.


Flugplatz Kurtelkotten in Leverkusen

Nach dem Abstecher zum optischen Telegrafen führte uns der Weg zurück auf den Kölnpfad. Die Kölnpfad-Beschilderung war auch bei dieser Etappe nicht die Beste. Der Weg führte uns weiter über die Roggendorfstraße bis zur Düsseldorfer Straße. Anschließend überquerten wir Bahngleise über eine Brücke und wanderten weiter über die Straße „Grüner Kuhweg“. Parallel zu den Schienen führte uns der Weg weiter zum Flugplatz Leverkusen. Absolut beeindruckend wie Segelflugzeuge starten und Landen – sehr schönes Highlight auf der Strecke. Die Kölnpfad-Markierung hatten wir auf diesem Wegabschnitt vollkommen verloren.

Flugplatz Leverkusen
Flugplatz Kurtelkotten / Leverkusen

Mutzbach und Naturschutzgebiet am Hornpottweg

Nach rund 12 km überquerten wir den Mutzbach und wanderten weiter durch den Wald bis zum Von-Diergardt-See. Hier machten wir unsere nächste Pause und wir hatten nicht nur Aussicht auf einen idyllischen See mit Sandstrand umringt von einem malerischen Wald, sondern auch auf jede Menge nackte Tatsachen. Offensichtlich ist der Von-Diergardt-See beliebt bei FKK-Liebhabern.

von-diergardt-see
Von-Diergardt-See

Nach einer ausgiebigen Pause führte uns der Kölnpfad weiter durch das Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“. Oberhalb des Weihers wanderten wir weiter bis zur KVB Haltestelle Schlebusch.

Meine geplante Tour auf Kommoot


Wie hat euch Wanderung auf der sechsten Etappe von Mülheim nach Schlebusch auf dem Kölnpfad gefallen? Habt ihr Tipps und Empfehlungen? Lasst gerne einen Kommentar da.


Weitere Infos und Links:

Kölnpfad: koelner-eifelverein.de

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Willkommen auf meinem Outdoor- und Reiseblog. Schön, dass du da bist. Mein Name ist Nick und es zieht mich immer wieder in die Natur, an die frische Luft und in ferne, fremde Länder. 2018 bin ich mit diesem Blog gestartet. Gerne nehme ich euch mit auf meine Reisen und Erlebnisse und gebe praktische Tipps. Außerdem veranstalte ich Wandertouren rund um Köln - hier freue ich mich immer wieder über gleichgesinnte Mitwanderer.